Cooles Ambiente – starke Auftritte, OWL´s im eigenen Bad
Für die Schwimmer vom SSC´90 stand Anfang Dezember ein besonderer Höhepunkt an: Die OWL – Meisterschaften auf der kurzen 25m Bahn. Es war eine Herausforderung in doppelter Hinsicht, weil der Verein nicht nur seine Sportler ins Wasser schickte sondern auch als Ausrichter vom Schwimmverband ausgewählt worden war und dafür Sorge tragen musste, dass der Wettkampf reibungslos ablief. Hinter den Kulissen hatte sich wieder ein fleißiges Helferteam gefunden, welches das Hallenbad in eine professionelle Wettkampfstätte verwandelte, sich um die Verpflegung der Kampfrichter kümmerte und für einen perfekten Ablauf des wichtigsten Schwimm-Ereignisses auf OWL – Ebene sorgte. Die Verantwortlichen vom Verband waren am Ende der Veranstaltung voll des Lobes für den SSC´90. Und auch sportlich betrachtet waren die Meisterschaften ein Riesenerfolg für die 22 Aktiven: Sie sammelten 50 Medaillen, davon sogar 14 goldene und schwammen unzählige Bestzeiten.
Zwei OWL-Titel allein konnten die Staffeln über 4x50m Freistil (mit Jule de Vlaming, Heidi Pollmeier, Alea & Leonie Kronsbein) und 4x50m Lagen (mit Lucie Michels, Heidi Pollmeier, Alea & Leonie Kronsbein) für sich verbuchen. Cheftrainer Christian Höfer hatte die richtige Auswahl für die Staffelteams getroffen und ist zu Recht stolz auf die Leistung seiner weiblichen Schützlinge. In den Einzelwettbewerben dürfen sich Heidi Pollmeier (50, 100, 200m Brust), Leonie Kronsbein (50, 100, 200m Freistil), Lena Krug (50, 100m Freistil), Alexander Horst (100, 200m Schmetterling), Finja Berning (200m Brust) und Maximilian Klausfering (200m Brust) mit dem Titel „Ostwestfalenmeister“ schmücken. Julian Haase, Jolina Himpel, Anna Brockpähler und Alea Kronsbein sammelten sogar für jede geschwommene Disziplin Edelmetall. Ebenfalls in glänzender Form präsentierten sich Ben Krug, Carla Schlichting, Jannik & Lucie Michels, Jolina de Vlaming, Joy Kartal, Noel Weber, Silas Weissert und Finjas Heising. Es reichte hier nicht immer für einen Platz in den Medaillenrängen, allerdings spricht ihre tolle Bestzeitenquote eine eigene Sprache.
Neele Berning hatte sich durch eine verflixte Saison gekämpft, musste lange pausieren und zeigte überraschend beim letzten Wettkampf des Jahres starke Leistungen: Vier Starts und vier Bestzeiten! Emma Mashänser dürfte der Pechvogel des Wochenendes sein: Mit ihren beiden Starts über 50 und 100m Schmetterling erreichte sie jeweils den undankbaren vierten Platz. Christian Höfer, der die Kaderschwimmer nun ein Jahr lang als Trainer betreut, resümiert: „Da die Kids im Training gut gearbeitet haben, konnten wir hier zum Ende des Jahres tolle Ergebnisse erzielen, das habe ich in dieser Form überhaupt nicht erwartet. Obwohl das Wochenende sehr anstrengend war, wurden sogar am späten Sonntagabend noch neue Bestzeiten geschwommen, auch das zeigt, welches Potential in den Schwimmern steckt. Die Leistungsbereitschaft lässt mich optimistisch in den Januar blicken, dann findet in unserem Bad die Bezirksliga statt und ich denke, wir werden uns gut behaupten können.“
